Norrskenvägen/Karesuando (Schweden) - Finland - Alta

Alta (Norwegen)

Sonntag, 6. Juli 2025: Norrskenvägen/Karesuando (Schweden) - Finland - Alta Camping Solvang (Norwegen) (alt 0 m): 290 km  - tolles Wetter 16ºC 

Die Mücken haben uns letzte Nacht leider kaum schlafen lassen – eine echte Plage! Also machten wir uns früh auf den Weg, weiter nach Norden. Nach etwa 100 Kilometern durchquerten wir Finnland und erreichten schließlich Norwegen. Die Strecke hinunter nach Alta führte uns durch eine atemberaubende Schlucht – spektakulär! Zunächst wollten wir in der Nähe der Stadt übernachten, doch kaum ausgestiegen, wurde Volker sofort wieder von Mücken belagert. Also fuhren wir weiter Richtung Osten, zum Campingplatz Solvang direkt an der Küste – und das war ein Glücksgriff. 
Wir bekamen Platz 18, direkt am Wasser – ein Traum. Dort haben wir zum ersten Mal gegrillt, mit Weißwein und allem drum und dran. Danach eine herrliche Siesta. Gegen 22 Uhr spazierten wir noch die Küste entlang, durch ein kleines Wäldchen. Ein perfekter Ausklang für diesen Reisetag. (415 NKR ± 37 € mit Strom für zwei Nächte) N69°58′47″, E23°27′58"

Beispiele von Felsritzungen
Stopp bei einem finnischen Geschäft und Snack auf dem Weg nach Alta


Camping Solvang mit tollem Blick

Montag, 7. Juli 2025: Alta: Museum Rock Art Center - Nordlichkathedrale: 42 km  - bewölkt und wirklich kalt 10ºC 

Heute stand das Alta Museum World Heritage Rock Art Center auf dem Programm – ein beeindruckender Ort. Zu sehen sind prähistorische Felsritzungen und -malereien, die das Leben der damaligen Menschen zeigen: Jagdszenen, Tiere, Rituale. Spannende Ausstellungen, Modelle und Filme geben einen guten Überblick über die verschiedenen Fundstellen rund um Alta. Wir hatten Glück: Gegen 11 Uhr war kaum etwas los, und wir fanden problemlos einen Parkplatz. Zuvor hatten wir noch versucht, in der Nähe zu entsorgen – leider ohne Erfolg, da es keine Möglichkeit für Festtanks gab. Auch beim Versuch, Gas zu tanken, hatten wir Pech: Die Pumpe war defekt. Zwar kann man dort Gasflaschen auffüllen lassen, aber unsere ist zum Glück noch voll.

Anschließend besichtigten wir die Nordlichtkathedrale von Alta, sehr modern und trotzdem nicht ungemütlich, finde ich. 

Danach ging es zurück zum Camping Solvang, wo wir uns ein gemütliches Pasta-Mittagessen mit Rotwein gönnten. Danach war ich so müde, dass ich eine herrliche Siesta gemacht habe – tief und traumlos.

Der Tag hatte eine ganz besondere Stimmung: Es wirkte den ganzen Tag über wie Abend, das genaue Gegenteil vom strahlend hellen Vortag. Norwegen überrascht wirklich jeden Tag aufs Neue.

So sehen die Felsritzungen im Originalzustand aus.

In den 1970er-Jahren wurden die Ritzungen rot eingefärbt, um sie sichtbarer zu machen. Heute versucht man, die Farbe zu entfernen – aus wissenschaftlichen Gründen. Ich verstehe das, aber in Rot sind sie einfach besser zu erkenen


Alta Nordlichkathedrale

Innenansicht
Der Kerzenturmin Form der Kathedrale
Am 12. Julia sind wir auf den Weg nach Süden wieder durch Alta gefahren und haben dann das Zentrum besichtigt. Die Fußgängerzone startet an der Kathedrale und zieht sich bis zu einem Platz mit einem Monument. Neben der Kirche ist ein ziemlich großes Shopping Center für die 22.000 Einwohnern. 
Hier fängt die Fußgängerzone an

In Alta sind die Fahrradständer mit Sattelabdeckung versehen

Internationales Street Food

Alta

Zócalo von Alta?



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