Svartisen Gletscher

Samstag, 26. Juli 2025: Mevil SP - Svartisen-Gletscherarm - Kvina SP (alt 3 m): 120 km - gemischtes Wetter 17°C

Heute sind wir auf der Insel Forøya unterwegs und machen uns auf den Weg zum Engenbreen, einem der beeindruckenden Gletscherarme des Svartisen. Die Strecke dorthin ist ein Erlebnis für sich: Wir durchqueren atemberaubende Landschaften, fahren durch unzählige Tunnel – einer davon ist der imposante Svartistunnel mit stolzen 7,8 km Länge.
Am Parkplatz beim Besucherzentrum angekommen, treffen wir auf die freundliche deutsche Mitarbeiterin Kerstin, die uns erklärt, wie wir am besten zum Gletscher gelangen: Mit dem Fahrrad geht es bergab zum kleinen Bootsanleger „Pier“, wo wir die Fähre nehmen (Kosten: 50 NOK pro Person, plus extra für das Fahrrad). Die Räder brauchen wir später auf der Insel noch einmal, um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu kommen.
Ich fahre gemeinsam mit Volker bis zum Startpunkt des Wanderwegs. Von dort lasse ich ihn alleine losziehen – während er sich auf die Wanderung zum Gletscher macht, erkunde ich gemütlich die Insel mit dem Fahrrad. Um 13:45 Uhr nehme ich die Fähre zurück – und überraschenderweise kommt Volker bereits mit der nächsten Überfahrt eine Stunde später zurück!
Nach einer Stärkung am Mittag setzen wir unsere Reise fort, in Richtung Jektvik. Dabei nehmen wir zuerst die Fähre nach Ågskardet, gefolgt von der nächsten Überfahrt nach Kilboghamn. Das Timing passt perfekt – wir rollen direkt auf die Fähren, ohne Wartezeit.
Heute überqueren wir auf unserer Fahrt den Polarkreis – Richtung Süden.
Am Abend machen wir es uns auf dem Stellplatz im kleinen Ort Kvina gemütlich, direkt beim Joker-Supermarkt. Für 300 NOK (inkl. allem) stehen wir wunderbar ruhig am Hafen – ein wirklich schöner Platz zum Übernachten. 
N66º27',48" E13º9'58"

Die zwei Menschen links zeigen deutlich, wie massiv des Engenbreen-Svartisen-Gletscherarms ist!

Wasser am Gletscher
Überquerung des Polarkreises

Kvina Stellplatz 


Das rote Tuch hinten am Boot ist ein sogenanntes „Treibsegel“ (auch „Driftsegel“). Es wird von Fischereibooten wie diesem häufig genutzt, um das Boot beim Fischen seitlich im Wind oder in der Drift zu stabilisieren. Das Treibsegel wird ins Wasser gehängt und wirkt wie eine Bremse, damit das Boot sich bei Wind oder Strömung nicht zu stark dreht oder treibt.Speziell in Norwegen sieht man solche roten „Segel“ oder Planen hinten an vielen traditionellen und modernen Fischerbooten: Sie dienen der Sicherheit, ermöglichen präzisere Kontrolle über das Boot und erleichtern das Manövrieren beim Fischen, besonders bei Netz- oder Leinenfischerei. Die rote Farbe sorgt außerdem für gute Sichtbarkeit im Wasser.


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